Akzent - Faire Vereinbarkeit durch Betreuungsausbau
Eine bedarfsgerechte vor- und ausserschulische Betreuung ermöglicht die faire Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit und stärkt die Gemeindefinanzen langfristig.
- Schwerpunkt
- Bildung + Familie
- Zeitrahmen
- Personen
- Nathalie, Jano

Ausgangslage
Die Verteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit ist in vielen Familien unausgewogen. Meist übernehmen Frauen den Grossteil der unbezahlten Care-Arbeit, während Männer mehrheitlich erwerbstätig bleiben. Diese Rollenverteilung ist oft nicht gewählt, sondern mangels Alternativen notwendig.
Fehlende oder unzureichende Betreuungsangebote verstärken diese Ungleichheit. Familien müssen sich zwischen Erwerbsarbeit und Kinderbetreuung entscheiden, statt beide Bereiche frei gestalten zu können. Das reduziert nicht nur individuelle Wahlfreiheit, sondern hat messbare wirtschaftliche Folgen für die Gemeinde.
Studien zeigen: Jeder in Betreuung investierte Franken generiert durch höhere Steuereinnahmen und geringere Sozialausgaben einen volkswirtschaftlichen Mehrwert von bis zu 4 Franken. Die Förderung von vor- und ausserschulischer Betreuung ist damit keine Ausgabe, sondern eine profitable Investition.
Vorteile für Gemeinde und Familien
- Höhere Erwerbsbeteiligung
- Gesteigerte Steuereinnahmen
- Faire Chancenverteilung
- Langfristige Standortattraktivität
Betreuungsangebote sind keine Sozialausgaben, sondern Investitionen in die wirtschaftliche Zukunft unserer Gemeinde und in echte Wahlfreiheit für Familien.

Generalrätin
- Return on Investment
- 4:1
- Erwerbsquote Frauen
- +15%
- Steuersubstrat
- +8%
- Gleichstellung
- 100%